Therapiekontakt

Wenn Sie eine psychotherapeutische oder psychiatrische Behandlung suchen, wenden Sie sich an Prof. Dr. Ute Habel und Dr. Laura Lenzen und die „Beratungshotline Seelische Gesundheit im Sport“.

Kontaktdaten „Beratungshotline Seelische Gesundheit im Sport“
Ein Kooperationsprojekt der Robert-Enke-Stiftung mit der RWTH Aachen

Tel: 0241|8036777
Montag bis Freitag von jeweils 09:00 bis 12:00 und 13:00 bis 16:00 Uhr

Bei psychiatrischen oder psychotherapeutischen Notfällen wenden Sie sich bitte an den bundesweiten, kostenfreien kassenärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefonnummer 116117).

Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie im Leistungssport

Ähnlich wie in anderen Anwendungsfeldern liegt auch im Leistungssport die Inanspruchnahme psychiatrischer oder psychotherapeutischer Hilfe deutlich unter dem eigentlichen Bedarf. Während der Gang zum Orthopäden oder zum Internisten für den Sportler oder die Sportlerin selbstverständlich erscheint, ist die Hürde für die Behandlung einer psychischen Krankheit offensichtlich hoch.

Dabei ist es von großer Bedeutung, dass psychiatrische oder psychotherapeutische Expertise genutzt wird, wenn sich bei einem Sportler oder einer Sportlerin die Hinweise auf eine mögliche psychische Störung (z. B. eine Depression oder eine Angsterkrankung) verdichten. Begründet auf einer kompetenten Diagnostik können nur so die richtigen therapeutischen Schritte unternommen werden, um der Athletin oder dem Athleten zu helfen und – wie meist möglich – eine Wiedereingliederung in den Sport kurz-, mittel- oder langfristig zu erreichen.

In letzter Zeit befasst sich die deutsche Psychiatrie und Psychotherapie immer intensiver mit psychischen Erkrankungen bei Leistungssportlern und Leistungssportlerinnen und ist bemüht, die Akzeptanz psychiatrischer und psychotherapeutischer Arbeit im Feld des Sports zu verbessern. Außerdem sollen kurze Wege in eine auf Leistungssport spezialisierte Therapie für die beteiligten Sportler, Trainer und Funktionäre aufgezeigt werden.

Maßnahmenübersicht

MentalGestärkt setzt sich dafür ein, dass vermehrt und systematisch professionelle psychiatrisch-psychotherapeutische Angebote für das Feld des Leistungssports bereit gestellt werden. Dazu arbeitet MentalGestärkt eng mit der Beratungshotline der Robert-Enke-Stiftung zusammen, mit deren Hilfe Leistungssportler zeitnah und heimatnah mit therapeutischer Hilfe versorgt werden können.

MentalGestärkt will besonders in den Schnittfeldern zwischen Psychologie und Psychotherapie nicht nur Weiterbildungsangebote für unterschiedliche Zielgruppen verankern, sondern auch durch die Organisation und Mitgestaltung von Veranstaltungen zur verbesserten Information der Öffentlichkeit und des Fachpublikums beitragen.